Kohlenpod 51 – Von Dieselkatzen und Transportbändern

18.12.2015 Marl
Letzte Schicht auf dem Bergwerk Auguste Victoria Schacht 3 / 7 der Ruhrkohle AG .
foto: copyright marco stepniak – www.stepniak-bild.de

In der heutigen Folge habe ich meinen ersten Gesprächspartner zu Gast – wie nicht anders zu erwarten einen Bergmann.

Auch wenn es meinerseits in der Gesprächsführung etwas hakt ist es ein interessanter erster Einblick in das was aus diesem Projekt entstehen soll – Anregungen und Kritik gerne in die Kommentare oder via Twitter unter @kohlenpod.

 

16 Gedanken zu „Kohlenpod 51 – Von Dieselkatzen und Transportbändern

  1. Moin
    Ich bin so ein Nordlicht, keine Ahnung vom Bergbau und von Zechen. Das war ein spannender Einblick in eine für mich fremde Welt.
    Gerne mehr! Ich werde den Podcast gleich mal abonnieren.
    Die Folgen können gerne etwas länger sein. Ich werde gerne das Jahr über zuhören.
    Beste Grüße oder wie man bei Euch sagt: Glück auf!

    • Glückauf Christoph,

      danke für diesen (ersten) Kommentar. Freut mich das du dabei bist und hoffentlich bleibst.
      Freue mich jederzeit über Fragen und Kommentare.

      Christian

  2. Glück Auf!

    Da ich von Duisburg her bin, verstehe ich euch wunderbar. Der Gesprächsfluss ist dem Thema angemessen – unaufgeregt wie ein Bergmann halt 😀

    Die Länge ist gut so, aber mehr als drei Konzepte (diesmal waren es ja Grubenwehr und Wetter) solltet ihr meiner Meinung nach nicht erläutern, um grubenferne ZuhörerInnen nicht zu überfordern.

    Ich weiß nicht, ob du den Weg der Kohle bis zum Ende (sprich: Hochofen) auch ansehen willst und dir die dortigen Fachbegriffe (Hunt, Sau, Bär, Fuchs…) erklären lassen willst…?

    • Glückauf nach Duisburg!
      Danke für dein Feedback! Ich feile grad noch am Konzept und werde versuchen solche Sachen zu berücksichtigen.
      Die Idee den Weg der Kohle zum Hochofen spannend – werde dir die Tage mal ne Mail zur Kontaktaufnahme schreiben.

  3. Moin aus Husum. Das war eine sehr spannende Episode. Ich konnte Euch gut folgen und hätte auch noch länger zuhören können. Ich fand eure Erklärungen richtig gut, hätte nur auch gern etwas aus Fritz’ Arbeitsalltag gehört – so ging es ja mehr um allgemeine Beschreibungen. Also meinetwegen gerne länger und näher ran an den Menschen, aber auf jeden Fall weitermachen. Tolles Projekt!

  4. Glück Auf aus Hannover! Ein tolles Projekt, vielen Dank dafür! Ich bin in Herten aufgewachsen und bleibe auf alle Fälle ‘dran’. Die Folgen können gar nicht lang genug sein…! 🙂

  5. Grüße aus Witten. Ich schließe mich den Vorrednern an: Es ist sehr angenehm und interessant, deinen Gesprächen mit Leuten zuzuhören, die im Bergbau beschäftigt sind oder waren. Die Gespräche können meiner Meinung nach gerne noch ausführlicher und länger werden. Je ausführlicher, umso mehr hilft dieses Projekt dabei, dieses wichtige Stück Industriekultur für die Nachwelt festzuhalten. Weiter so!. 🙂

    • Glückauf Matthias,
      Danke für deinen Kommentar- schön das es dir gefällt. Es werden sicherlich demnächst längere Folgen kommen – denke es wird sich so bei 60min Minimum einpendeln – es gibt ja noch viel zu erzählen.

      Gruß aus Herten

  6. An das Grubenünglück kann ich mich noch gut erinnern. Mein Onkel hat kam zu spät zur Arbeit, deswegen war er noch nicht unten und hat somit überlebt. Tolle Idee diese Podcasts. Weiter so 🙂

  7. Dieser Kommentar erreichte mich von Björn Bel über Facebook – da er gut zu dieser Folge passt kopiere ich ihn gerne hier rein:

    Glück auf Christian. Zunächst möchte ich dir sagen wie toll ich dein Projekt finde…es ist wirklich spannend zuzuhören. Ich war selbst ein paar Jahre als Bergmann tätig und werde diese besondere zeit niemals vergessen. Ich wollte gerne zum Thema Dieselkatze bzw EHB und Gleislosfahrzeuge noch etwas hinzufügen was irgendwie nicht so zur Sprache gekommen ist. Und zwar gab es immer das Problem in manchen Strecken mit der Sohle die sich durch den Gebirgsdruck irgendwann anhebt und sich dadurch natürlich die Gleise verziehen und teilweise unbefahrbar werden. Es ist natürlich mit einem enormen Aufwand verbunden die Sohle wieder abzusenken und die Gleise zu richten bzw neu zu legen. Da kam dann halt irgendwann die Idee die Transportfahrzeuge unter die Firste zu verlegen in Form von Dieselkatzen und EHB’S. Da durch den modernen Ausbau von Bandanlagen auch keine Förderwagons mehr benötigt wurden um die Kohlen abzutransportieren ist das eine gute Lösung des Problems gewesen. Auf meiner ehemaligen Zeche wurden die Loren bzw Gleisfahrzeuge überwiegend nur noch im Schacht Bereich eingesetzt und sämtliche Materialien und Bauteile dann umgeladen und mit Hilfe von Dieselkatzen an ihren Einsatz oder Bestimmungsort Transportiert. Natürlich werden stark aufgequollene Sohlen in Strecken die noch regelmäßig befahren werden auch mithilfe von Senkladern abgesenkt…Jedoch besteht das Problem mit den Gleisen dort dann nicht mehr. Ich bin mal während meiner Lehre durch eine Strecke die nicht mehr genutzt wurde und kurz davor stand abgeworfen zu werden auf allen vier durch weil der Gebirgsdruck dort in dem Bereich so groß war das die Sohle fast unter der Firste war…Glück auf Kumpels und weiter so

  8. Glückauf zusammen,Glückauf Christian
    Ich wollte Dir nur mal sagen,was für ein riesen Spass es macht,hier einiges aus meinem Arbeitsleben und von meiner ,,Mutterzeche Schlägel & Eisen,,erzählen zu dürfen,sei es als Dieselkatzenschlosser,als Bandmeister,als Grubenwehrmann oder später als Steiger auf Auguste Viktoria .Mir haben schon viele geschrieben oder mich angesprochen,dass Sie es klasse finden,was und wie ich alles so erzähle,daß freut mich.
    Es ist toll ,daß es so Leute wie Christian gibt,die mit so viel Interesse und Herzblut ,so Projekte hier aufziehen,Dir ein riesen Kompliment Christian.Ich lasse in den nächsten Tagen wieder was ,,von mir hören,,
    Schüppe drauf-Glückauf und schalker Grüße
    Fritz Maruhn

  9. Glückauf!

    Ich komme ursprünglich aus Düsseldorf. 2001 bin ich an die Montanuniversität nach Leoben (Österreich) gegangen. Dort wurde von der Glückauf Gesellschaft geredet und wir haben viele Traditionen aufrecht gehalten. Sei es der Sprung übers Arschleder, den alle Studierenden im ersten Semester gemacht haben, oder durch den Bergkittel, den die meisten Studierenden hatten.
    Doch wirklich verstanden, hab ich die Kultur und die Bedeutung erst als ich auf einer Beerdigung in Oberhausen war. Durch ein Zufall hatte ich nur meinen Bergkittel dabei. Sofort haben mich unterschiedlichste Menschen angesprochen und ich hatte einen sehr spannenden Tag mit einen Einblick in diese Kultur.
    Es ist schade, dass diese Kulturgut in ein paar Jahrzehnten in “unserer” Region verschwunden sein wird. Mit etwas Wehmut muss ich da an die letzte Strophe des Leobener Liedes denken:
    Und Mädels gab es so süß und so hold,
    und Freunde so lustig und bieder,
    mit Gurgeln aus Stahl und Herzen voll Gold,
    und Kehlen voll jubelnder Lieder,
    nun sitzen auch sie auf einsamen Schacht,
    in alle Winde zerstoben,
    |: und denken voll Sehnsucht der sonnigen Pracht,
    im alten, trauten Leoben! 😐

    Danke, dass du mit diesen Projekte die Erinnerung aufrecht erhältst.

    Glückauf!

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