Glückauf!

Herzlich willkommen zu Kohlenpod – einem privaten Podcast-Projekt zum letzten Jahr des Steinkohlebergbaus in Deutschland.

In diesem Podcast möchte ich das letzte Jahr des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet – dem Kohlenpott – begleiten. Hierzu ist geplant jeden Sonntag eine kurze Episode zu veröffentlichen, mit Geschichten rund um den Bergbau und hoffentlich vielen spannenden Interviews mit aktiven und ehemaligen Bergleuten und Menschen die die Vergangenheit kennen, im Heute leben und an der Zukunftsgestaltung der Region teilhaben.

39 Gedanken zu „Glückauf!

  1. Glückauf aus Hamburg!

    Sehr interessanter Podcasts zu einem spannenden und packenden Thema, danke!

    Viele Grüße,
    Sebastian

  2. Glück Auf aus Duisburg.
    Tolle Sache was hier auf die Beine gestellt wurde bzw. wird. Bin als alter Bergmann / Steiger natürlich dabei und werde dieses Projekt verfolgen.
    Klasse Hauer 👍
    ⚒von den Loddar

  3. Stärke der Grubenwehr S&E 1981 87 Mann 1 Oberführer 5 stellv. Oberführer 19 Truppführer 47 Wehrmänner 4 Sondermitglieder 1 Hauptgerätewart und 10 Gerätewarte .

  4. Als Exil-Norddeutscher, IT-Ler, aufgewachsen in der Öko-Bewegung der 80er, könnte meine Distanz zum Kohlebergbau kaum größer sein. Als es um die Zechenschließungen ging, dachte ich mir: Naja, schlimm für die Arbeitsplätze, aber an sich sollen die doch froh sein, dass sie aus diesen Dreckslöchern rauskommen und irgendwo unterkommen, wo sie sich nicht halb totrackern müssen und dazu noch die Umwelt zerstören.

    Auf der anderen Seite interessierte ich mich, aufgewachsen in einem ur-sozialdemokratischen Haushalt, immer für die Arbeiter- und Industriekultur. Mir war klar, dass dieses Land über mehr als ein Jahrhundert vor allem ein Industriestaat war, und dass die Arbeiterbewegung dieses Land sehr stark geprägt hat. Die Haltung, für ehrliche Arbeit auch gutes Geld und anständige Lebensbedingungen erwarten zu können, ging ganz entscheidend von den großen Industrie-Ballungsräumen und damit auch von den Zechen im Ruhrgebiet aus. Heute sieht man von dieser Zeit nur noch wenig. Die meisten Fördertürme sind abgebaut, viele Stahlhütten verschwunden. Wer heute mit der S-Bahn von Oberhausen nach Hattingen fährt, ahnt allenfalls anhand der alten Strassenbreite und einiger Industrieruinen an der Strecke, was hier einmal losgewesen sein muss. Ob Landschaftspark Nord in Duisburg oder Westpark in Bochum – meine Generation hat nur eine grobe Vorstellung von der immensen Größe und Bedeutung, welche diese Fabriken einst gehabt haben müssen.

    Trotzdem war mir unter anderem die Bergbaukultur immer fremd geblieben. Ich konnte nicht verstehen, warum die dort Beschäftigten so ein Gewese um ihre Arbeit veranstalteten, warum sie ihre Arbeit in Liedern glorifizierten, warum sie in Traditionsvereinen ihrer Geschichte huldigten. Ich war immer froh, hinter meiner Tastatur ein vergleichsweise entspanntes Leben zu führen – ohne Dreck, Schichtbetrieb, Explosionsgefahr, Staublungen und vergleichsweise knickriger Bezahlung.

    Durch diesen Podcast hat sich für mich einiges geändert. Ich erfahre, wie die Welt unter Tage sich komplett von meiner Lebenswirklichkeit unterscheidet, dass Solidarität und Zusammenhalt nicht nur oberflächliche Lippenbekenntnisse sein können, sondern eine tief in der Persönlichkeit verwurzelte Grundhaltung, eine lebenswichte Voraussetzung für die Arbeit als Bergmann. Dieser Wesenszug zieht sich durch alle Folgen, die ich bisher gehört habe. Diese Leute haben ihre Arbeit geliebt – nicht nur, weil sie interessant war, sondern vor allem auch wegen des Zusammenhalts und des Füreinander-Einstehens. Wenn man das erst einmal kennen und schätzen gelernt hat, scheint mir, kommt einem jede andere Arbeit irgendwie falsch vor. Es fehlt die Herausforderung, und die Kollegialität reicht nie an das Kumpelhafte heran.

    Da ich viel mit Kollegen der IG BCE rede, fällt mir immer wieder auf, wie wenig mein Öko-Weltbild mit deren Auffassung in Einklang zu bringen ist. Während ich im Bergbau vor allem die Umweltauswirkungen sehe, begreifen Bergleute ihre Arbeit als das, was viele Jahrzehnte lang dieses Land überhaupt am Leben gehalten hat, es mit Energie, Stahl, Autos und Wohlstand versorgt hat. Wahrscheinlich werden wir nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen, aber wenigstens kann ich sie letzt langsam verstehen und auch Sympathie für sie empfinden.

    Vielen Dank dafür.

    • Ich, Mitte der 80er geboren und nach einer handwerklichen Ausbildung und Fachhochschulstudium in der Nachrichtentechnik gelandet, habe genau die von die beschriebene Einstellung noch nie verstanden. Ein typischer Clash of Culture.

    • Hallo Nuncius,

      vielen Dank für den ausführlichen Kommentar – ich musste beim lesen echt ne Träne verkneifen – tut gut zu erfahren, dass ich mit diesem Projekt nicht nur Hörer*innen “unterhalte” sondern auch tatsächlich etwas bewege.

      Glückauf aus Herten

      Christian

  5. Ja Dreckslöcher sind es gewesen ! mit 35 Grad und Staub ohne Ende zum Teil nicht einmahl 60 cm hoch ,Und wenn ich nicht mit 15 Jahren schon dabei gewesen währe ,hätte ich nie und nimmer so lange (35 Jahre ) aufen Pütt MALOCHT ,aber es wahr eine gute zeit 1975 ist alles im Umbruch gewesen ,und meine Zukunft wahr noch sicher( 50 Jahre Kohle auf Schlägel & Eisen ) das bedeutet Zukunft , doch hatte ich mir dass etwas anders vorgestellt ,anstatt auf der Seilscheibe (das heisst am Ort ) habe ich das Ganze Ruhrgebiet kennen gelernt bis zum Saarland ,und jedesmahl wider von vorne angefangen. Aber ich bin immer gerne Bergmann gewesen . Selbstverständlich mache ich mir Sorgen um unsere Umweld ,und ich möchte nicht wissen wie mein Fussabdruck aussieht , da habe ich zu der Zeit auch noch nicht darüber nachgedacht , in der heutigen zeit ist die Information ja besser, mein Vader musste 6 Kinder durchbringen und ein Haus abzahlen, und an der Ruhr iss dad nu mahl Stahl oder Kohle.Aber für dein Verstäntnis sei dir gedankt ,und ich hoffe das dein Urteil nicht so hard über uns ist , denn was so viele vergessen haben ist (das schwarze Gold hat uns wieder hochgeholt ) und wir würden heute nicht da stehen wo wir jetzt sind , Gückauf euch allen

  6. Für “Nicht- Ruhries” wäre eine Vorstellung der Arbeitszeit Modelle schön.
    Beginn der Schicht in der Kaue oder erst “vor Kohle”, oder Betreten Zeche und Verlassen Zeche.

    Unklar ist mir noch, wie es ging, wenn nach dem Sahnetortenmodell vorne abgebaut wird und hinten der Berg runterkommt. Wie kommt der “Bagger” dann wieder da raus?

    Dumme Fragen, aber ich versuche da mit zu erleben. Der Podcast ist Klasse, weiter so!!!

    • Glückauf Rainer,

      danke für die Anregung – da werde ich in einer der nächsten Folgen mal nachfragen.

      Zu der Sahnetorte suche ich mal ein Bild raus (hab schon Leute gefragt ob ich Bilder verwenden darf – leider bisher ohne Antwort).
      Sobald ich das ok habe verlinke ich die – bin diese Woche etwas knapp mit der Zeit – aber es wird sicher immer klarer.

      Und dumme Fragen gibt es nicht – das Thema ist sehr komplex (wie ich ständig erfahre 😉 )

      Gruß aus dem Pott

      Christian

  7. Glückauf!

    Sehr spannendes Projekt, interessante Folgen, bin gespannt auf alles was noch kommt.

    Danke dafür!
    Christian

  8. Die Schicht beginnt erst kurz vor der Seilfahrt (heißt dem Betreten des Fahrstulhls nach unten ) die Stempeluhren sind in der Lampenstube gewesen (wo der Kumpel seine Lampe u. seinen Filterselbstretter CO. Filter abgeholt hat ) Ende Schicht hat er da auch Gestempelt (Ausfahrt ) das heißt bei einer 8 Stunden Schicht ca.9 Stunden auf der Schachtanlage,wenn er schnell gewesen ist .Der Abbau ging so von statten das die Walze an der Kohle lang gefräßt hat (das heißt Schnitt ca.80 cm Kohle ) danach kam der Ausbau das Schild ca.6 bis7 m lang ,und dann der Bruch (der Alte Mann ) also ist immer ein Raum von ca. 8 m offen gewesen . Und die Kohle wurde mit dem Panzer gefördert , auf dem die Walze gelaufen ist .(der Panzer das sind 2 ketten die durch einen Mittnehmer verbunden sind ,und in einen Trog liegen) die Kette ist endlos gewesen und hat die Kohle zum Haubtantrieb gezogen , wo sie dann in einen anderen Panzer den Streckenpanzer weiter befördert wurde . Reiner ich hoffe das hilft dir weiter .Glückauf !

    • Glückauf!
      Da, das hilft weiter, plane demnächst Zeche Nachigall zu besuchen, da wird es wohl endgültig verstaqnden werden.

      Glüclauf Rainer

  9. Hallo Christian,

    Vielen Dank für den interessanten Podcast, nach 3 Tagen Binge-Listening bin ich nun bei Folge 42 angekommen und hab viel neues über den modernen Bergbau gelernt.
    Bergbau ist eine heimliche Leidenschaft von mir, mein Onkel war Steiger in Bergkamen und so kam ich schon in jungen Jahren in den Genuss von Grubenlampe, Arschleder, Keilhaue und Mottek.
    Meine Familie kann da auch ein Lied von singen kein Schaubergwerk dass ich nicht im Urlaub mitnehme auch wenn der Rest der Familie behauptet dass sie alle gleich aussehen faszinieren sie mich ungemein.
    Ich freue mich schon auf die weiteren Folgen!

    Glückauf
    Steve

  10. Hallo Christian, ein wunderbares Projekt hast Du da aufgezogen. Vielen vielen Dank dafür.

    Ich habe vom Kohlenpod über den Logbuch Netzpolitik Podcast erfahren und bin erst jetzt vor einigen Tagen eingestiegen. Toll, diese ausführlichen Einblicke in die Bergbaukultur.

    Ich bin Saarländer und kenne den Saar-Bergbau initial noch von meinem Opa, der auf Grube Luisenthal und Bergwerk Warndt in den sechziger Jahren eingefahren war. Er hatte unmittelbar vor dem größten deutschen Grubenunglück in Luisenthal 1962 die Nachtschicht und ich kann mich gut erinnern, wie er davon erzählt hat, dass er dann am Morgen direkt wieder bei den Bergearbeiten geholfen hatte.

    Die Geschichten und die Industriekultur an der Saar haben mich mein ganzes Leben immer fasziniert und ich hatte das Glück, ein Dreivierteljahr vor Schließung des Bergwerks Saar in Ensdorf selbst einmal noch eine Grubenbefahrung erleben zu dürfen, die im Rahmen einer achtstündigen Sonderführung statt fand.

    Ich habe einen Heidenrespekt vor allen Bergleuten, die in dieser Welt ihr Berufsleben verbracht haben und hoffe, dass dieses Stück Kulturgeschichte ob an Ruhr oder Saar weiteren Generationen noch lange im Bewusstsein bleibt.

    Viel Erfolg weiterhin für den Kohlenpod wünscht

    Jochen aus Saarbrücken

  11. Glück auf aus Schwaben!
    Ein sehr tolles Projekt für mich als Bergmannskind. Mein Vater und mein Opa waren beide Fördermaschininisten, mein Onkel Steiger, und ich bin am Rande des Ruhrgebietes groß geworden (Schachtanlage Königsborn). Daher fühle ich mich den Kumpeln und der Lebensphilosophie sehr verbunden.
    Selbst durfte ich in den Ferien im Bergbau arbeiten, allerdings am Schacht Gorleben, wo es ja nicht um Kohle ging. Aber das hat meine Einstellung zum Leben und zur Arbeit mit geprägt. Der Zusammenhalt der Jungs ist einfach toll. Allerdings bin ich auch froh, dass ich nicht im Bergbau gelandet bin und einen schnöden Bürojob habe. 😁
    Weiter so, kann die nächsten Folgen kaum erwarten.
    Glück auf!

  12. Glückauf Christian,
    als Hörer der ersten Stunde kam mir heute die Idee alle Podcasts herunterzuladen und so auch offline nutzen zu können. Und natürlich als langfristige Archivierung für später. Leider funktioniert der Download Button nicht für echte downloads, sondern “nur” zum Direkthören. Hast Du Ideen zur Realisierung, oder ggf. schon mal an ein Hörbuch aus allem Episoden gedacht?
    Weiter so und noch spannende weitere Folgen,

    Glückauf ,
    Rainer

    • Hallo Rainer,

      hörst Du die Folgen am PC? Wenn Du ein Handy/Tablett nutzt kannst du den Podcast “abonnieren” – bei Apple gibts dafür eine vorinstallierte App (Podcast), für Android und Apple gibts im Playstore oder Appstore diverse, auch kostenlose Apps. Da hast du dann alles archiviert. Ich schaue mal ob ich noch einen Button zum Download auf den PC einbauen kann.

      Glückauf aus Herten

      Christian

      • Danke für die schnelle Antwort, ich kenn die iphone App nutze diese auch, aber wenn ich davon ausgehen, daß die nächsten Folgen eine ähnliche Länge haben werden, läuft mein Speicher voll. Dann lieber auf dem PC und externen Platten sichern.

        Glückauf Rainer

  13. Glückauf aus Hamburg!

    Vielen Dank für die spannenden Interviews und Einblicke…es macht viel Freude den Menschen und Dir zuzuhören.
    Freue mich auf die weiteren Folgen!

    Viele Grüße,
    Sebastian

  14. Glückauf,

    der WDR hat ein weiteres nettes Projekt im Zusammenhang mit Bergbau Ruhr vorgestellt.
    In, mittels Virtual-Reality habe diese ein Bergwerk verewigt.
    Mehr dazu in den News der ct: Virtuell-zum-Kumpel-werden-Mit-VR-Bergbaugeschichte-konserviert-4131188.html
    und die Projektseite: https://glueckauf.wdr.de/

    Viel Spaß
    Thomas

  15. Hallo Christian,

    danke für Deinen interessanten Podcast. Ich bin selbst ein “Kind des Ruhrgebiets” aus Bochum, jetzt in Witten und hatte nie mit dem Bergbau zu tun. Ich kenn zwar von Extraschicht-Events oder Radtouren einige Bergbauhighlights im Revier aber muß doch mit roten Ohren feststellen daß ich noch nie in der Zeche Nachtigall war obwohl sie nur 5 km von zuhause und 8 km vom Büro entfernt ist und ich bestimmt 5 mal in der Woche mit dem Rad dort vorbeifahre.
    Danke für Deine Einblicke und die nächsten Folgen, der nächste Trip geht zur Hauerschicht, möglichst mit den Kids bevor alles Geschichte ist.

    Glück auf für Dich !

    Gruß, Edgar

  16. Hi Christian,
    bin durch Nikolas Erwähnung in seinem podcast auf Dich und Deinen podcast aufmerksam geworden. Höre mich gerade durch alle Folgen durch.
    Grandioses Machwerk!!!! Was passiert nach Folge 00?

    Vielen Dank und Gruß aus Stuttgart

    Tom

    • Vielen Dank für das Lob.

      Tja – zunächst mal ist dann der Steinkohlebergbau Geschichte und DIESES Projekt zu Ende.
      Aber ich denke die Frage geht eher in die Richtung ob es ein neues Projekt geben wird ….

      Man wird sehen – aber so ganz ohne Podcast und die Community kann ich mir meine Zukunft grade nicht vorstellen.

      Glückauf

      Christian

  17. Glück Auf,
    für all jene, welche nicht wissen was Sie an den kommenden beiden Wochenenden machen sollen:
    – jeweils am zweiten Sonntag des September (dieses Jahr der 09.09.2018) findet der “Tag des offenen Denkmals” statt: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/
    Dort kann man, teilweise auch in Denkmäler welcher ansonsten geschlossen sind hinein.
    Bei solchen Veranstaltungen war ich auf und in “Zeche Sterkrade” und auf und in “General Blumenthal Schacht 7”
    – jeweils am dritten Sonntag des September (dieses Jahr der 16.09.2018) wird des “Tag des Geotop” begangen: http://www.tag-des-geotops.de/
    Dabei hatte ich Bergwerkswanderungen gemacht und war auf “Zeche Nachtigall” und im Stollen entsprechenden Stollen.

    Evtl. Möglichkeiten für eine Folge
    Thomas

  18. Glück Auf,

    für diejenigen welche die kommenden beiden Sonntage noch nichts vor haben.
    Bergbauspezifische Vorschläge

    Jeden zweiten Sonntag im September findet der “Tag des offenen Denkmal” (dieses Jahr 09.09.2018) statt: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/
    Hier sind auch Denkmäler geöffnet, wo es keinen regulären Zugang gibt. Auf dem Wege war ich im Bergwerk “Sterkrade” und “General Blumenthal 7” und “Pattberg”

    Jeden dritten Sonntag im September findet der “Tag des Geotop” (dieses Jahr 16.09.2018) statt: http://www.tag-des-geotops.de/
    Darüber hatte ich an Bergbauführungen und auch Besichtigungen, z. B. Zeche “Nachtigall” und der entsprechende Stollen teilgenommen

    Evtl Ansätze für Podcast Folgen

    Viel Vergnügen
    Thomas

  19. Hallo Christian,

    als Kind des östlichen Ruhrgebiets (habe aber Glück gehabt, bin keine Fehlfarbe, sondern ein Königsblauer) lebe ich seit mittlerweile 20 Jahren an der dänischen Grenze, habe den Pott aber natürlich immer noch im Herzen und bin immer wieder gerne dort.
    Vielen Dank für dieses grandiose Projekt, das mir in der ein oder anderen Sequenz schon die ein oder andere Träne ins Knopfloch befördert hat. Ganz große Klasse! Und zu lachen gibt es natürlich auch genug! Aber auch wenn ich in der Kindheit und Jugend schon viel über den Bergbau aufgesogen habe, lerne ich auch immer mehr hinzu, was mich jedesmal aufs Neue begeistert! Momentan bin ich zwar ein paar Folgen im Rückstand, aber das gibt sich sicher wieder.
    Ich hoffe, dass meine Kinder in ein paar Jahren, sich für die ein oder andere Folge überreden/begeistern lassen, damit ich etwas aus meiner Heimat an sie weitergeben kann. Beim Bengel bin ich da guter Dinge, da es mit der königsblauen Einfärbung schonmal gut geklappt hat!
    Ich wünsche Dir weiterhin ein gutes Händchen auf den letzten Metern, mach weiter so und halte durch!
    Übrigens, falls die Ruhrkohle doch noch anruft wegen einer Grubenfahrt, kein Thema, meld Dich, ich trag Dir auch die ganze Zeit Dein Aufnahmegerät (und auch noch mehr) hinterher! 🙂
    Grüße von der Küste
    Patrick

  20. Hallo zusammen und Glückauf!

    Ich möchte mich an dieser Stelle recht ausgiebig für diesen interessanten Podcast bedanken. Mein Dank gilt Christian Keßen und allen weiteren Personen, die sich an diesem umfangreichen Zeitdokument beteiligt haben!
    Ich selbst bin kein Kind des Ruhrgebiets und kann selbst nicht auf Eindrücke aus der Zeit vor 20 und mehr Jahren zurückgreifen. Dennoch wohne ich heute in diesem Umfeld und bin froh darüber auf diese Weise zu erfahren, wie die Vergangenheit durch den Kohlenbergbau die Region und die Leute geprägt hat.
    Darüber hinaus arbeite heute als Ingenieur in einer Firma, die letztlich aus dem Montan-Umfeld entstanden ist. Neben den kulturellen Informationen aus dem Podcast bin ich auch stark an den technischen Schilderungen interessiert, was in diesem Podcast prima kombiniert wird.
    Danke für die vielen Stunden interessanter Informationen, während man im Auto so auf den Autobahnen seine Zeit verbringt!

    Gruß
    Heiko

  21. Glück Auf ! Super bin schon gespannt auf die nächsten folgen ! Hat ja jetzt doch noch mit deiner Grubenfahrt geklappt ,der Bericht ist Klasse gewesen !Hab da noch einen Tipp für Leute die sich für den Bergbau interessieren.Klein aber fein ! Da ist eine Mannschaft,die mit wenig Mitteln etwas tolles auf die Beine gestellt haben ! Einen stillgelegten Schacht in Eigenleistung zum Leben zu erwecken,mit Herzblutund viel Arbeit und Schweiß,es muss nicht immer Zollverein sein ! Auch in der Nähe gibt´s anschauliche Objekte,das kannst du in Scherlebeck Schacht 5/6 sehen und auch erleben ,eine eine Schachtanlage die 1931 stillgelegt wurde ,eine Siedlung die durch den Bergbau endstanden ist ,eine Dampfmaschiene die noch aus der Jahrhundertwende stammt ,und vieien Exponaten die aus den vergangenen Jahren des Ruhrgebietes stammen. Dei Ausstellung ist noch bis Sonntag von 17 bis 21 Uhr geöfnet . Glück Auf ! Und wieter so

  22. Hallo,

    jetzt weiß ich nicht, ob das noch rechtzeitig von Dir/Euch gelesen wird. Heute Abend, Dienstag, den 04.12. kommt auf Arte um 20.15 der erste Teil eines Zweiteilers “Die Steinkohle”. Am Mittwoch, den 05.12. der 2. Teil…

    Ich schau es mir auf jeden Fall an und evtl. nehme ich es auch auf.
    Viele Grüße und leider ist es hier bald mit den Folgen vorbei.

    Silke aka minilancelot

    • Glückauf Silke,

      hatte das natürlich auf dem Schirm 😉

      Und für die anderen gibts die Beiträge ja in der Mediathek.

      Richtig, das Jahr geht bald zu Ende und damit auch das Projekt Kohlenpod – aber ich höre ja nicht ganz auf und hoffe das Du auch Spaß an meinem neuen Projekt finden wirst, thematisch bleibe ich dem Pott ja treu.

      Lieben Gruß

      Christian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.